neue Industriezweige

Erdöl

Seit ca. 20 Jahren weiß man von beträchtliche Ölvorkommen westlich der Hebriden. Allerdings liegen diese Vorkommen tiefer als 3000 Meter und in klimatisch ungünstigen Gegenden, wodurch die Förderung erheblich erschwert würde. Deshalb sind diese Ressourcen heute noch unberührt. Es wird jedoch an Förderungstechnologien gearbeitet, damit im Falle der Notwendigkeit in einigen Jahren dieses Öl genutzt werden kann.

1972 wird ein von Seevögeln besiedelter Stein mit beträchtlichen Ausmaßen in einer der klimatisch unfreundlichsten Gegenden dieser Welt "per Dekret" (d.h. per Act of Partliament) in das schottische Hoheitsgebiet eingemeindet. Heute gehört er zu Harris und die Prozedur ist bekannt als die international zweifelbehaftete Rockall Anexion. James Mackintosh veröffentlichte nach dem zweiten Weltkrieg ein Heftchen, in dem er vorschlug, auf Rockall eine Stadt zu errichten. Einst Phantasie, heute - nach den Ölfunden rund um Rockall - gibt es ernste Überlegungen, wenn nicht schon Pläne - natürlich noch nicht von einer Einkaufsmeile, aber nach der regionalen Presse zumindest vom "nächtlichen Leuchten der Bohrtürme im Atlantik". Abgesehen von einigen zusätzlichen Arbeitsstellen ("by the time, technology has reached the point at which oil is extracted by submarine robots, operated by engineers at a switchboard in Glasgow or London or even Dallas."), was wären die Folgen für die Äußeren Hebriden: Die Verschmutzung einiger von Europas schönsten weißen Stränden, das Ende vieler Seevögel und ihrer Nistplätze. Die Einwohner der Hebriden, wie wohl auch die Festland-Europas, erinnern sich noch gut an die kürzlichen Tankerkatastrophen vor Shetland und Wales, von den im Golfkrieg (1990) verursachten Ölverseuchungen nicht zu sprechen.

Bis heute ist für die Äußeren Hebriden der Einfluß der Ölindustrie auf die Arnish Platform (Lewis) beschränkt, die Stahlkonstruktionen für die Förderung herstellte. Die Reederei Fred Olsen hatte sie in den 70er Jahren mit Hinblick auf kommende Öl- und Gasfunde gebaut, war aber der Zeit zu weit voraus und mußte das Unternehmen mit dem selbst bei Ebbe 6 Meter tiefen Wasser-Zugang in der Strurmgeschützten Bucht 1982 an die Lastenheberfirma Heerema verkaufen. (Resultat: 450 Arbeitslose!) Seit einem weiteren Besitzerwechsel stellt Lewis Offshore seit 1990 Stahlkonstruktionen von bis zu 120 Meter Länge und 4100 Tonnen Gewicht her. Die HighTech-Firma hat sich von 10 Mitarbeitern (Frühjahr 1995) auf 160 (Sommer 1995) erweitert und soll derzeit ca. 400 Angestellte haben. Selbst bei diesen Zahlen und nach den kürzlichen Ölfunden im Atlantik sieht die Zukunft begrenzt rosig aus, Aufträge in Millionenhöhe von Texaco und Shell sowie Zeiten schechter Auftragslagen wechseln sich ab.

Steinbrüche

In Südengland und Nordeuropa werden die Steine knapp. Das Gestein der Äußeren Hebriden ist hart und hochgradig für die Nachfragebefriedigung geeignet.

Außer einigen Sprengungen zum Bau von Straßen wurden die Äußeren Hebriden bisher von solchen "Erschütterungen" nicht betroffen. Daß das so bleibt wäre nicht nur den Anwohnern der Umgebung, sondern auch den Vögeln, Tieren, der Torfbildung und den mittel- und steinzeitalterlichen Denkmälern zu wünschen. Es gibt jedoch seit einiger Zeit ernsthafte Diskussionen, Pläne und Nachforschungen für die Errichtung eines Steinbruchs auf Harris: Lingerbay Superquarry. Dieses Gebiet in unmittelbarer Nähe von Rodel bietet außer reichhaltigen Vorkommen an Stein auch die direkte Nähe zum Wasser. Mit der Schaffung dieses Abbaugebietes würden verschiedene Probleme auftreten (können):

  1. eine fast völlig staubfreie Gegend würde mit dem weißen Staub der Lingerbay-Anorthosite überzogen

  2. in einem Umkreis von 500 Metern hätte der Staubfall Auswirkungen auf die Vegetation
  3. der derzeitige "Umweltlärm" von ca. 35dB (Wellen, Wind und Vögel) würde - abgesehen von den Sprengungen - um mindestens 1/3 steigen
  4. St. Clement’s Church könnte durch Luftüberdruck und vor allem durch die Erderschütterungen schwer beschädigt werden
  5. Schiffe, die mit Ballastwasser nach Lingerbay kommen, müßten dieses in den Minch entleeren (es gibt einen Vorschlag, daß das Balastwasser auf halber Strecke in ein Versorgungsfahrzeug abgepumpt werden soll; dieser Praktik scheint wenig geeignet, wenn man sich die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten zwischen September und März vergegenwärtigt [z.T. >40 km/h, Spitzenwerte liegen bei über 100 km/h])
  6. außerdem wäre der Naturhafen für größere Lastschiffe ungeeignet
  7. mit hoher Sicherheit verstößt das Projekt auch gegen die EC Direktiven bezüglicher geschützter Vogelarten (Golden Plover, Green Shank, Golden Eagle), die in unmittelbarer Nähe, wenn nicht sogar mitten auf dem zukünftigen Steinbruchgebiet nisten und brüten
  8. Verschmutzung des Wassers mit Maschinenöl hätte unangenehme Folgen nicht nur für die Küsten, sondern auch für den Schalentierfang, die Fischerei und die Seevögel (Puffins, Cormorants etc.)

Gesprochen wurde bei den Planungen auch von einem "Kickstart der Ökonomie einer alternden Bevölkerung". Die derzeitige Geburtsrate für dieses Gebiet liegt ca. 4-5 mal höher als die Sterberate, Schülerzahlen in den Unterstufen bestätigen diese Entwicklung und die im Fall einer Zusage entstehenden Arbeitsplätze wären weder für Frauen, noch für Schulabgänger mit höheren Abschlüssen und Karriereabsichten. Weiterhin muß darauf hingewiesen werden, daß die Insel derzeit ökonomisch von der Umwelt stark abhängig ist (Landwirtschaft, Tourismus, Fischerei etc.) und somit die wirtschaftliche Abhängigkeit von einer Firma eines Industriezweiges kaum anstrebenswert scheint. Die anfänglich moderate Einstellung der Einheimischen hat sich in wenigen Monaten der Umfragen und Untersuchungen stark zu einer festen Oppositin gewandelt. 66% der Bevölkerung sind fest gegen dieses Vorhaben (Dabei wird auch die geplante Arbeit an Sonnabenden und Sonntagen eine Rolle spielen). Es wurden auch Bedenken bezüglich der möglichen einhergehenden Einführung von "even petty crimes" in eine kriminalitätsfreie Umgebung geäußert. Befragte Kinder und Schüler äußerten ihre Meinungen dahingehend, daß sie sich nicht als die letzten Bewohner einer sterbenden Gemeinde betrachten, sondern die Kultur und das soziale Erbe ihrer Vorfahren erhalten wollen.

Die Schaffung finanzieller Anreize

Regierung

Die Western Isles sind eine "Peripheral Policy Area" (PPA) und besitzen "Assisted Area Status". Das bedeutet, daß sie eine ganze Reihe von finanziellen Unterstützungen der Regierung nutzen können. Die für die wirtschaftliche Entwicklung zuständige Organisation, die einen Großteil der Zuschüsse verwaltet heißt Western Isles Enterprise. Mit einem Finanzierungspaket von bis zu 50% (in Ausnahmen 75%) der Gesamtkosten unterstützt WIE den Aufbau von verschiedenen wirtschaftlichen Unternehmen. Für größere Projekte bietet das Scottish Office Industry Department weitere Unterstützung an.

European Investment Bank

Die EIB bietet mittel- und langfristige Darlehen für industrielle Projekte an, die sich durch geringe Zinsen auszeichnen, da diese Gelder auf dem Weltmarkt erhoben werden und nicht profitbringende Transaktionen sind. Die Darlehen liegen meist zwischen £ 1-6,5 Millionen (für Projekte bis £ 13 Millionen). Größere Finanzierungshilfen werden geleistet, wenn ein Projekt der Entwicklung einer PPA (wie z.B. den Western Isles) dient oder einem EC-Zielbereich entspricht (also der Verbesserung der Kommunikation oder Kooperation zwischen den Gebieten und Saaten dient) oder innovative oder energiesparende Technologien entwickelt.

European Objective 1 Status

Die Äußeren Hebriden besitzen außerdem den European Objective 1 Status, was so viel wie besondere Förderung durch den Europäischen Strukturfond bedeutet. Dadurch gelangen innerhalb von 5 Jahren £ 260 Millionen zusätzliche Entwicklungsgelder nach Schottland mit der Zielsetzung, die Infrastruktur und den Handel auszubauen und öffentliche und soziale Projekte zu fördern.

Der WIIC

Die nicht durch das WIE verwalteten Gelder sind dann meist über Anträge beim WIIC erreichbar, der extra noch einige kleinere Darlehen bis £ 10000 zu 4% über 5 Jahre anbietet.

Natürlich werden die eben genannten Summen weiter aufgegliedert und bestimmten wirtschaftlichen und dort wiederum lokalen Gebieten verschiedener Ebenen (Inseln/ Gemeinden/ Projekten/ Personen) zugeordnet. Dabei entsteht eine Vielfalt von Hilfs- und Finanzierungsprogrammen für verschiedenste Zwecke. (Als nur ein Beispiel seien die vom SOAFD angebotenen Programme genannt.

Tourismus

Die ersten Besucher und ihre Absichten

Tourismus im weitesten Sinne ist auf den Äußeren Hebriden keine Neuerscheinung des 20. Jahrhunderts. Mehrere Reisetagebücher und Beschreibungen der Inseln zeugen vom regen Interesse an dieser rauhen Gegend. Die erste bekannte Beschreibung der Inseln stammt von Dean Munro (1549). Das umfassendste Werk aus vergangenen Jahrhunderten ist Martin Martins "Description of the Western Isles of Scotland" (ca. 1695). Dieses Buch diente James Boswell und Samuel Johnson als Reiseführer bei ihrem Besuch der Äußeren Hebriden 1773, infolge dessen beide einen Bericht schreiben, in dem der "Reiseführer" ob seiner geographischen Beschreibungen sehr gelobt wird, sprachlich vor dem Auge des Dichters jedoch nicht bestehen kann.

Allerdings konnte man vor 200 Jahren wohl kaum von Transportkomfort sprechen. Der Gedanke an die damaligen Transportmittel und Transportzeiten läßt einen solchen Besuch bereits gedanklich als äußerst abenteuerlich erscheinen. Glücklicherweise hat sich in dieser Hinsicht einiges verändert .

Der merkliche Aufschwung

Obgleich die unsicheren Witterungsbedingungen für den heutigen Touristen immer noch problematisch sind, entwickelt sich seit der Einführung der Autofähren der Tourismus zu einem ständig wachsenden Faktor der Inselökonomie. Auf dem privaten Sektor ergänzt er das Einkommen der Crofter während der Saison, und auf dem Wirtschaftssektor hilft er Arbeitsplätze zu schaffen, Investitionen zu veranlassen und die Infrastruktur auszubauen.

In den 60er Jahren wandelte sich der bis dahin begrenzte Tourismus vom Wander- und Angel-Tourismus hin zur allgemeinen Erholung. Der größte Prozentsatz (64%) liegt 1973 bei Personen, die auf die Hebriden zurückkehren, um Verwandte und Freunde zu besuchen. Aufgrund der örtlichen Versorgungslage ist Selbstversorgerurlaub in nur geringem Maß vertreten. Drei kleine Jugendherbergen (kaum 20 Betten) sprechen von der begrenzten touristischen Erschließung.

Ein weiteres Problem ist die kurze Saison von Ostern bis September, die größere Hotelbauten unrentabel macht. 1974 kamen nur 3% der Highland-Touristen für meist auch nur eine Nacht auf die Äußeren Hebriden. Am rentabelsten sind immer noch die B&Bs. Generell besteht auf den Inseln ein Mangel an Sport- und Freizeitstätten, sowie alternative "indoor facilities" im Fall schlechteren Wetters. Abgesehen von Stornoway liegt sogar die Zahl der Pubs weit unter dem schottischen Durchschnitt.

Die heutige Situation und ihre Probleme

Seit 1970 haben gravierende Veränderungen stattgefunden. Der Tourismus ist auf dem besten Weg, führender Nebenerwerb zu werden und bringt viele Veränderungen mit sich. 1995 kamen 6113 (registrierte) Personen für 9051 Übernachtungen, was eine Steigerung von ca. 10% zum Vorjahr darstellt. Ein Großer Teil der Besucher sind Aktiv- und Lernurlauber. Die Western Isles bieten aufgrund ihrer Lage einmalige Landschaften und interessante Naturschutzgebiete, sowie ein weites Feld botanischer, zoologischer, geologischer und historischer Besonderheiten. Für den interessierten Ornithologen sind St. Kilda, Sulasgeir und Rona ein Paradies. Für die Sportfreunde gibt es eine Vielzahl von Betätigungsfeldern: schwimmen, tauchen, segeln, surfen, Canoe fahren, Golf und Football. Für den ruhigen Urlauber gibt es Kunstzentren, eine Vielzahl von kleinen Museen, Bibliotheken, Ausstellungen und Konzerten.

Dem Western Isles Tourist Board (WITB) stand in den letzten Jahren ein Einkommen von ca. £ 245.000 aus staatlichen und privaten Zuwendungen, Zuschüssen und Entwicklungsdarlehen zur Verfügung; davon wurden durchschnittlich £ 100000 für Werbezwecke verwendet.

1995 wurden durch Festival- und Veranstaltungs-Finanzierungsprogramme 17 Unternehmen bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen unterstützt. Mit dem "Village Hall Programme" wurden 17 Gemeindesäle eingerichtet. Eine Archäologie-Konferenz zu Ostern 1996 und Schottlands bisher größtes Schachturnier mit vielen prominenten Teilnehmern und vier Großmeistern aus England, Schottland, Norwegen und Ungarn anläßlich der Eröffnung des neuen Museums in Stornoway, in dem - erstmals seit ihrem Fund 1861 in Ardriol/Uig - die 78 Elfenbeinschachfiguren aus dem 12. Jh. gemeinsam ausgestellt wurden, zählen zu den wichtigsten Ereignissen, die nicht nur in Schottland pressewirksam waren.

Gegenwärtig wird in Garenin das preisgekrönte £ 650000 Renovierungsprojekt des Garenin Trusts umgesetzt, im fünfjährigen Verlauf dessen das Black House Village wieder aufgebaut und für Schulungszwecke eingerichtet werden soll. Dieses Projekt ist ein zweiter Schritt, der auf den Wiederaufbau eines anderen black houses (Nr 5) und dessen Einweihung als Jugendherberge (max. 30 Schlafplätze) vor einigen Jahren durch den Gatliff Trust folgte. Die neuen alten Gebäude werden auf aktiven crofts stehen und die Schulungsteilnehmer werden mit den Traditionen und Arbeitsweisen der einheimischen Bevölkerung vertraut gemacht. Das Projekt schafft auch mehrere Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung.

Für 1996 sind neben der schon erwähnten neuen Auto-Fähre (Sound of Harris) ein Barra Heritage Centre und das Kildonan Museum, sowie das Harris Tweed Centre und das Whaling Heritage Centre in Bunavoneadar geplant. Bezüglich der organisierten Unterbringung gibt es das Bestreben des WITB, daß alle Selbstversorgerstätten registriert und die Unterkünfte nach einer mehrstufigen Skala eingeteilt und in die Informationsbroschüre 1997 aufgenommen werden. Verbesserungen an den Unterkünften selbst müssen nur durchgeführt werden, wenn sie nicht den Mindestanforderungen entsprechen.

Neben dem in der ohnehin recht kurzen Saison relativ ungünstigen Wetter gibt es noch vier weitere Hauptprobleme, die sich der schnelleren Entwicklung des Tourismus (der bedeutendsten Wachstumsindustrie der Highlands und Islands) entgegenstellen:

  1. Erheblich Transportkosten beeinflussen die Entscheidung der Touristen, die Inseln zu besuchen.
  2. Die in der Mehrzahl kurzen Besuche bringen nur geringe Erträge für die Wirtschaft.
  3. Obgleich viele Besucher das unbeständige Wetter akzeptieren, gibt es nur begrenzt "indoor facilities" (hauptsächlich in Stornoway).
  4. Für Nichtkraftfahrer ist die Mobilität auf den Inseln sehr beschränkt.

Allerdings birgt der wachsende Tourismus selbst auch einige Probleme: Schnell steigende Umweltverschmutzung durch hohe Abfall- und Müllproduktion bei ohnehin unzureichender Versorgung, und Konfrontation eines ruhigen Fleckens Erde und einer fast kriminalitätslosen, ungemein gastfreundlichen Bevölkerung mit den "Segnungen" des sich leider stellenweise schon anbahnenden Massentourismus, der Jahrhunderte alte Traditionen verkitscht oder zerstört, da sie übervölkert werden oder dem wirtschaftlichen Druck weichen müssen.

Umwelt

Nach den vorangegangenen Abschnitten dürfte klar geworden sein, daß in vielerlei Hinsicht noch mit Grundlagenproblemen gekämpft wird, d.h. den Nebenwirkungen wenig Beachtung geschenkt wird, bzw. keine Mittel zur Verfügng stehen, um die schlimmsten Nebenwirkungen abzuwenden. In vorangegangenen Abschnitten wurden schon ökologische Probleme angesprochen (Wasserbehandlung, Erdöl, Steinbruch), aber nicht nur die schnell wachsende Müllproduktion oder umweltignorante Industriebetriebe stellen Probleme für die Insel dar, auch die Zentralregierung mit ihrem Rüstungsprogramm, bzw. der Raketenforschung sowie die gesamtbritische Atommüllproduktion und -lagerung können zu ernsten Gefärdungen führen. Um diese zu verdeutlichen, möchte ich dem WIIC Structure Plan einige Fakten gegenüberstellen.

In diesem Strukturplan der Verwaltung findet sich eine Auflistung der anzuwendenden umweltpolitischen Maßnahmen, zu denen - unter anderen - die folgenden zählen:

Neben so dringenden Problemen wie dem steigenden Energiebedarf und den Folgen der Haushaltmodernisierungen möchte ich bezüglich des ersten Punktes (siehe oben) auf den Tourismus, die Erdölförderung und Steinbrüche verweisen.

Punkt zwei möchte ich folgendes Zitat gegenüberstellen:

  • "The Government cannot accept the constraint which this policy could impose on national defence operations. ... In relation to nuclear waste, ... the Government are not prepared to rule any area out of consideration entirely."
  • Je geringer die Besiedlungsdichte, desto höher die Wahrscheinlichkeit...???

    Mittlerweile sind nicht nur die direkten zerstörenden Wirkungen atomarer Strahlung bekannt, sondern auch die länger- und langfristigen genetischen Veränderungen. Die Aussicht auf eine solche strahlende Nachbarschaft bzw. Einflüsse übt vielleicht im Moment noch keinen direkten Einfluß auf die Migrationsgewohnheiten aus, wird jedoch kaum zu verstärkter Einwanderung oder steigendem Tourismus führen, wenn eine entsprechende Regierungsentscheidung gefällt würde. Hier wäre ein weiterer Ansatzpunkt für die verschiedenen einzelnen Organisationen und Institutionen gemeinsam gegen derartige Regierungsentscheidungen anzutreten, zumal eine große Zahl von Verbänden (Botaniker, Ornithologen, Geographen etc.) diese Aktionen gewiß unterstützen würde.

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