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Unsere Reise nach Schottland | |
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| Sonntag 08. August 1999 |
Nach meines Bruder's Hochzeit waren wir doch noch sehr müde. Ein
schnelles Frühstück (sonst nicht unsere Art, aber heute muß es
mal schnell gehen) verhalf uns in den Morgen. Den restlichen
Krempel in den Rucksack gestopft und los gehts zum Flughafen
Schkeuditz. Winke, winke zum etwas angeschlagenem Chauffeur...
8:40 Uhr geht der Flug. Eine süße Lufthansa-Propellermaschine erwartete uns zum Flug von Leipzig nach München. Super Wetter, super Sicht aus nur 5500 m Flughöhe.
In München ging es dann
durch lange Gänge zum nächsten Flugzeug. Dies brachte uns nach
London Heathrow. Natürlich durch Wolken...über
Wolken...zwischen Wolken...also keine nennenswerte Sicht.
In London regnete es in Strömen. Unser armes Gepäck wird ganz
naß, dachten wir uns so. Aber wir wurden eines besseren belehrt.
Jetzt kam nämlich der Moment, der unsere Urlaubsplanung ein
wenig durcheinander geraten ließ.
Wir standen mit allen Mitfliegenden am
Gepäckband. Nach und nach kamen die Koffer, Taschen und
Rucksäcke rausgepoltert, u.a. auch meiner aber eben nicht der
von Martin! Er schaute gleich beim Übergepäck nach (kennt das
wohl schon) , aber vergeblich. Es war jetzt 11:00 Uhr mittags und
die Stimmung lies deutlich nach.
Der Lufthansa-Service
konnte uns auch nicht sagen, wohin unser Gepäck geraten ist,
große Augen, leeres Monitorbild nach der internationalen
Suchaktion, aber zumindest ein paar Zettelchen für Essen und
Trinken.
So vertrieben wir uns die Zeit mit Kuchen essen, Cappucino
trinken, rauchen, Leute beobachten, Geschäfte durchschlendern
usw.
Ab und zu schauten wir nach Flügen aus Deutschland aber nix da
von wegen blauer Rucksack. Also wieder zum
LH-Service...vergebens. So ging das bis 20:00 Uhr (also 9 Std.).
Die nette Dame vom Service rückte noch ein bissel Kohle raus
für Klamotten und so.
Nun mußten wir uns aber beeilen, wenigstens noch nach London zu
kommen, also schnell zur U-Bahn-Station. Eine Stunde Fahrt bis
nach London, von da aus im Eilschritt zum Busbahnhof
London-Victoria. Für jeden ein Sandwich und einen Orangensaft
und schon saßen wir im Bus.
Martins Drängen zur Eile hatte sich bezahlt gemacht, denn der
Bus fuhr statt 22:00 Uhr schon 21:36 Uhr los. Was sollte er auch
noch ne halbe Stunde rumstehen, war ja schon jetzt rappelvoll.
Die Fahrt ging nach Glasgow...scharch, schnarch...